Donnerstag, 1. Dezember 2016

Obamas Vermächtnis beim Eurovision Song Contest

Zu meiner Jugend lief man amerikanischen Trends hinterher. Dank Obama muss man sich heute vor ihnen in Acht nehmen. Hinter politisch-korrekten, popkulturellen Verkleisterungen verkörpert Obama wie kein anderer vor ihm eine Art totalitären Internationalismus, daher ist man selbst beim trivialen ESC davon betroffen. 

Geschmacks-, Gesinnungs- und Meinungsdiktatur 
Mein Eurovisionsblog ist einer besonderen Kommunikationsstrategie seit 2008 zu verdanken. Lebte die Fankommunikation bis 2008 ausschließlich vom Wunsch nach Unterhaltung und Spaß, dominierten seit 2008 vor allem im social Media Kontrollen, Zensur, Schikanen, Rufmordkampagnen und Volksverhetzung. Ich war eine der ersten, die davon betroffen war und frage mich bis heute, wer die Strippenzieher sind.

Das von der Realität entrückte Obama-System macht es sogar möglich, Verhaltensauffälligkeiten bei ESC und US-Präsidentschaftswahl zu entdecken. Die Niederlage Clintons hat auf das deutsche „Establishment“ tatsächlich den gleichen Effekt wie der ESC-Sieg Russlands 2008 oder der ESC-Sieg Aserbaidschans 2011. Obwohl deutsche Promis und Politiker offiziell weder auf die Wahlen in den USA noch in Russland oder Aserbaidschan Einfluss haben, fühlen sie sich zur eindeutigen Positionierung berufen und beschwören aus „ihren“ unerwünschten Wahlergebnissen den Weltuntergang.   

Hannoveraner Hunde an der Leine 
In seiner Rede in Hannover 2015 vor gewähltem Publikum sprach der amerikanische Präsident tatsächlich den trivialen ESC an und gab damit preis, dass und mit wem die USA selbst die Popkultur top-down zu kontrollieren und zu dirigieren versucht. Ihr erwähltes deutsches Publikum, das „Establishment“, lässt sich zu diesem Zweck von der USA nachweislich vor jeden idiotischen Karren spannen, wie z. B. 2010/2011 die Meyer-Landrut-Kampagne bewiesen hat: 

  • Eine Interpretin aus Hannover mit Nähe zum „politischen Establishment“ in Person von Nikolaus Meyer-Landrut als Merkels damals engstem Berater in – man höre und staune - Europafragen, 
  • aus den USA gekauftes Lied, die dann auch als einzige daran verdienen, 
  • Wettbewerb-Fakes und wertlose Erfolge für Deutsche zur Selbstbeweihräucherung, 
  • massenhaft verbreitet in gleich geschalteten Medien,
  • im Verbund mit Wirtschaft (Opel), Kirche (Lena-Fanclub), Wissenschaft (Privatuni) und
  • anonymisierten Supportgruppen (finanziert durch George Soros). 

Postfaktisch eben. 
Mit einem von herkömmlichen Maßstäben befreiten, inzestuösen System können uns mittlerweile Hochstapler, Lügen und Müll wie Gold angedreht werden. Gewährleistet wird dies durch: 

  • Überwachung im Social Media 
  • Fixierung auf manipulierbare Protagonisten und Zahlen 
  • erschwindelte Wettbewerbssituationen, erschwindelte Umfrageergebnisse, Fake-Conteste, Castings, Votings, Awards etc. 
  • keine lästige Orientierung an Fakten, an Publikumsgeschmack und Musikexperten mehr. 

Genauso wenig wie die Komplizen und Strategien haben auch die Obama‘schen Anliegen nie etwas mit dem zu tun, was sie vorgeben, im Falle des ESC also mit Wettbewerb, Musik und Spaß. Wie in der Politik werden auch die ESC-Fans unentwegt mit 

Pseudo-Anliegen einer „Offenen Gesellschaft“ 
  • hofiert (korrumpiert), 
  • emotionalisiert“ (desinformiert) und 
  • polarisiert“ (ausgebeutet und aufeinander gehetzt). 

Als ginge es statt um Musik um ein Erziehungsprogramm bezüglich sexuelle Orientierung, Hautfarbe, Religion, Herkunft und deutsche Natürlichkeit


:::